Andere Veranstaltungen

BÖP: Fachtagung „Psychologie in herausfordernden Zeiten“

 

Durch die vielfältigen gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der jetzigen Krise sind PsychologIinnen sowohl beruflich als auch persönlich gefordert. Während die Anforderungen steigen, sind die Ressourcen mit denen gearbeitet werden kann, teils eingeschränkt. Dies führt zu neuen Herausforderungen, welche die Psychologie beschäftigen und gleichzeitig fordern. ExpertIinnen verschiedener Fachbereiche beleuchten aktuelle Brennpunkte und geben konkrete Antworten zu gegenwärtigen Risiken und Chancen.

 

Die Anmeldung ist bis zum 02.05.2021 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Das Programm und weitere Informationen findet ihr hier. 

 

 

BÖP: Vortrag „Pandemic fatigue – Facing a new mental health challenge. What has to be done?“

 

Die Corona-Pandemie hat uns weiterhin im Griff. Klar ist: Nach mehr als einem Jahr der Beschränkungen macht sich in der Bevölkerung mehr und mehr eine „Pandemic fatigue“, eine pandemische Erschöpfung, breit. Viele Menschen sind nicht mehr bereit, den Corona-Beschränkungen ausnahmslos zu folgen. Sie sind demotiviert, verzweifelt und zum Teil unwillig.

Wie man mit der Herausforderung „Pandemic fatigue“ umgehen kann und welche (psychologischen) Lösungsansätze es gibt, wird Dr. Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, in seinem Vortrag „Pandemic fatigue – Facing a new mental health challenge. What has to be done?“ im Rahmen der neuen Vortragsreihe „Psychologie aktuell“ des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen (BÖP) berichten. 

 

Referent:

Dr. Hans Kluge ist seit Februar 2020 Regionaldirektor für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und steuert damit die gesundheitspolitische Arbeit in 58 Ländern mit insgesamt rund 900 Millionen EinwohnerInnen (weitere Informationen zu Dr. Hans Kluge finden Sie hier).

 

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos. Der Vortrag von Dr. Kluge findet in Englisch statt.

Das Programm der Veranstaltung findet ihr hier.

Zur Registrierung: https://bit.ly/BÖP-Vortrag_WHO

 

 

35. EFPSA Congress: The Paradox of an Open Mind

Each year, the host country of the EFPSA Congress changes. The 35th EFPSA Congress will be taking place virtually from the 20th till the 24th of April in the Netherlands. 

Some of us may find it difficult to think of recent conversations we have had beyond the usual talks about the weather and sports. Others can vividly recall recent conversations on a meaningful subject. That may be because we walked away feeling judged or outsmarted by our conversational partner. We do not necessarily see that as a bad thing, since it will force our minds to reflect on subjects you might not think about on a daily basis! Fittingly, the theme of the Virtual 2021 EFPSA Congress is going to be: ‚The Paradox of an Open Mind – Cycling through Controversies‘. With this theme, we are taking up the challenge of starting discussions and empowering you to let yourself think differently.

  • Tuesday: Inclusion & Exclusion – ‘Innieminie minie mo, you can stay, but you have to go’
  • Wednesday: Health and addiction – ‘Be the heroine of your life, not the victim’
  • Thursday: Lying and manipulation – ‘Tell me sweet little lies’
  • Friday: Love and sexuality – ‘The battle between biology and society’
  • Saturday: Diversity and positive discrimination – ‘Mirror mirror on the wall, are we even that open-minded after all?’

Depending on the day, there is a program that you can follow from 9:30 CET until 23:30 CET.

 

Kosten für die Teilnahme

Early bird ticket € 48,95
Nur für die ersten 5 Anmeldungen aus Österreich
First come, first served!
Regular ticket € 59,95
20 reguläre Plätze für Österreich; Bewerbung bis 07.03.2021
First come, first served!
Last minute ticket € 65,95
08.03.2021 – 07.04.2021
Motivationsbezogen
Tagesticket € 19,95
Es ist auch möglich mehrere Tagestickets zu erwerben.
First come, first served!

 

Der Congress wird online über das Tool Activo abgehalten. Neben dem wissenschaftlichen Programm wird es auch ein Rahmenprogramm mit diversen Aktivitäten zum Vernetzen und Entspannen geben – von Yoga am Morgen bis zum „cultural evening“ am Abend.

Alle Infos hierzu findest du auf der Website der EFPSA. Sowie auf Facebook 35th EFPSA Congress – The Netherlands und Instagram efpsacongress_2021.


Die Bewerbung startet am 01.02.2021 um 00:00 und endet am 07.04.2021 um 23:59. Hier kannst du dich für den diesjährigen Congress anmelden bzw. bewerben.

Du hast Fragen zum Congress? Melde dich einfach bei Darlene Hörle (Member Representative of Austria) unter austria@efpsa.org!

 

ÖAP: Psychologische Erste Hilfe für Laien

 

 

Ziel:

Was tun, wenn die Nachbarin vor der Tür steht und stockend hervorbringt, dass ihr Mann mit einem Herzinfarkt in die Klinik gebracht wurde? Ist es lächerlich, wenn der plötzliche Tod eines Kanarienvogels der einsamen alten Dame vom 3. Stock das Herz bricht? Wie sich verhalten, wenn der beste Freund beim Waldspaziergang einen erhängten Mann gefunden hat?
Kurz: Was tun, wenn sich Nachbarn, Freunde oder Verwandte in einer seelischen Krisensituation befinden?

Psychologische Laien erwerben ein Grundlagen-Wissen der Krisenintervention. Sie erfahren, was in traumatischen Situationen hilfreich ist und welche Fehler man als Laie vermeiden muss, wenn man helfen will.

 

Inhalt:

  • Aufgabenbereiche und Zuständigkeiten der psychologischen Berufsgruppen
  • Was ist Psychologische Erste Hilfe und was nicht? Was ist meine Aufgabe als Laien-Ersthelfer und wo sind meine Grenzen?
  • Das BASIS-Modell der Krisenintervention
  • Psychohygiene von Helfenden: Was ist das „Helfer-Syndrom“? Wie kann ich mich selber schützen und abgrenzen, um gesund zu bleiben?

 

Referentin:

Mag. Sonja Ritschel

 

Zielgruppe:

Psychologische Laien ab dem vollendeten 18. Lebensjahr, die ein Grundlagen-Wissen der Krisenintervention erwerben wollen.

Dieses Seminar richtet sich an alle am Thema Interessierten.

 

Die Anmeldung ist auf der Webseite der ÖAP möglich. Um den reduzierten Preis für PLAST-Mitglieder zu erhalten, schreibt bitte nach der Anmeldung eine E-Mail an Frau Angelika Kartusch (kartusch@boep.or.at).

 

 

 

BÖP: Suchtberatung beim Verein Dialog (Landesgruppe Niederösterreich)

 

 

Wir freuen uns sehr, dass wir Frau Mag.a Lisa Wessely, Klinische- und Gesundheitspsychologin vom Verein Dialog für einen Vortrag gewinnen konnten.
Der Verein Dialog ist die größte ambulante Suchthilfeeinrichtung Österreichs. An sechs Standorten in Wien setzt der Verein Dialog zahlreiche Angebote für SuchtmittelkonsumentInnen und ihre Angehörigen sowie für interessierte Einzelpersonen, Schulen, Organisationen und Betriebe. Multiprofessionelle Teams stehen KlientInnen und KundInnen zur Verfügung.

Inhalte:
Mag.a Lisa Wessely stellt uns die schwerpunktmäßige Arbeit in den Ambulanzen (Betreuung und Behandlung) des Vereins Dialog vor. Sie wird speziell auch auf Aspekte der Arbeit mit Jugendlichen (Unterstützungsmöglichkeiten und Präventionsangebote) eingehen und die Vermittlung, wenn das Thema Sucht in der Arbeit mit KlientInnen auftaucht sowie auch Problemthemen diskutieren, die sich für Betroffene insbesondere auf dem Land ergeben.

Angedacht ist ein Input mit viel Möglichkeit, Fragen zu stellen und interaktiv die einzelnen Themenbereiche zu diskutieren, die für die TeilnehmerInnen von Interesse sind.

 

Die Anmeldung ist bis zum 10.11.2020 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Notwendige Mitgliedschaft: 

Landesgruppe Niederösterreich

 

BÖP: Psychoonkologie – Krebs von zwei Seiten aus betrachtet (Landesgruppe Kärnten)

 

 

Eine Krebserkrankung hat sowohl auf das Leben der Betroffenen und als auch der Angehörigen oft weitreichende Auswirkungen auch im psychischen und sozialen Bereich. Die Zusammenhänge von somatischen Problematiken und psychosozialen Symptomen sind komplex und vielseitig. Das Leben wird sehr oft existentiell in Frage gestellt und diese existentielle Bedrohung kann auch real sein. Die Diagnose „Krebserkrankung“ ist für die meisten Menschen zuerst ein großer Schock. Viele Betroffene berichten, es sei wie wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen würde. Angst, Trauer, Verzweiflung, Wut oder auch Verunsicherung sind in einer solchen Situation normale und angemessene Reaktionen. Nicht jede/r KrebspatienIn benötigt psychologische Unterstützung bei der Bewältigung der Erkrankung. Dennoch können solche Gefühle sehr belastend und unangenehm sein. Psychoonkologie beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen der Erkrankung und den Auswirkungen auf das gesamte Leben und bietet den Betroffenen und Angehörigen zielgerichtet Unterstützung bei der Bewältigung der veränderten Lebenssituation. Lebensqualität in jedem Krankheitsstadium so gut es geht zu erhalten oder zu verbessern liegt dabei im Fokus der Arbeit. Der Umgang und das Arbeiten mit schwer Erkrankten und deren Versuchen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, birgt oft eigene Schwierigkeiten innerhalb und außerhalb des Gesundheitssystems.

Dieser Vortrag versucht die Erkrankung Krebs von zwei Seiten zu beleuchten. Was benötigen PatientInnen, was die BehandlerInnen? Was sind sie jeweiligen Schwierigkeiten, was die Bedürfnisse? In welchem Spannungsfeld bewegt man sich als PsychologIn?

 

Referentin:
Mag.a Gabriele Dietmaier

 

Die Anmeldung ist bis zum 08.11.2020 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Notwendige Mitgliedschaft: 

Landesgruppe Kärnten

 

 

BÖP: Psychopharmakologie (Landesgruppe Wien)

 

 

Psychopharmaka sind zu einem wichtigen und bestimmenden Teil der Behandlung psychischer Störungen geworden. Fast eine Million ÖsterreicherInnen nehmen gelegentlich oder regelmäßig Psychopharmaka. Für die Psychotherapie bedeutet das eine große Herausforderung, weil Psychopharmaka auch während einer Psychotherapie genommen werden und Menschen mit psychischen Störungen oft schon mit Medikamenten in die Therapie kommen. Was kann man von Psychopharmaka erwarten? Was können sie und was können sie nicht? Welche Störungen sollten mit Medikamenten behandelt werden und welche nicht? Gibt es Kriterien für diese Entscheidungen?

 

Referent:
Dr. Wolfgang Gombas, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Systemischer Psychotherapeut, Lektor an der Sigmund Freud Privatuniversität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie

 

Die Anmeldung ist bis zum 08.11.2020 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Notwendige Mitgliedschaft: 

Landesgruppe Wien

 

BÖP: Orientierung in der Pränataldiagnostik (Landesgruppe Kärnten)

 

 

Im Rahmen eines Doppelvortrages wird das Thema Pränataldiagnostik aus medizinischer und psychologischer Perspektive betrachtet. Eine anschließende Diskussion bietet Gelegenheit zum interdisziplinären Austausch.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Inklusion Kärnten statt.

Dr. med. univ. Jànos Gellèn und Mag. Melanie Henriks-Luckinger geben Einblicke in die tägliche Arbeit:

  • Wie gelingt eine gute Aufklärung der Patientinnen aus medizinischer und psychologischer Sicht – vor der Untersuchung aber auch während des Diagnoseprozesses?
  • Was sind die täglichen Herausforderungen im professionellen Umgang mit der PND? Wir wagen einen kurzen ethischen Ausblick.
  • Wie sieht eine gute multiprofessionelle Versorgung der Patientinnen im Falle eines auffälligen Befundes im Rahmen der PND aus?

 

ReferentInnen:

Dr. med. univ. Jànos Gellèn

Mag. Melanie Henriks-Luckinger

 

Notwendige Mitgliedschaft: 

Landesgruppe Kärnten

 

Die Anmeldung ist bis zum 30.11.2020 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

 

 

BÖP: Der Mensch als „Baukasten“ oder als psychosoziales Wesen? (Landesgruppe Kärnten)

 

 

„Es ist eine erstaunliche, aber nicht zu leugnende Tatsache, dass die gegenwärtige Medizin
eine eigene Lehre vom kranken Menschen nicht besitzt. Sie lehrt Erscheinungen des
Krankseins, Unterscheidung von Ursachen, Folgen und Heilmitteln der Krankheiten, aber sie
lehrt nicht den kranken Menschen.“ (Viktor von Weizäcker, 1926) (1)

Spätestens mit der Einführung des „Bio-psycho-sozialen Modells“ Ende der 1980er Jahre
wurde es offensichtlich, dass der Mensch eine ganzheitliche Betrachtungsweise braucht.
Diese wurde bis heute nicht umfassend etabliert. Es gibt eine „Divergenz von
Naturwissenschaft und Menschlichkeit, von Wissen und Bildung…. und die Ersetzung all
der zerstörten Werte durch den Massenausstoß von Waren…“. (2)

 

Aber was ist Psychosomatik überhaupt? Und warum sollte sie wichtig sein? Die gegenwärtige
Medizin funktioniert doch sehr gut. Diese und andere Fragen dazu sollen in diesem Vortrag
und der anschließenden Diskussion debattiert werden.

 

(1) von Weizsäcker V. (Janz D [Hrsg.], Achilles P. [Hrsg.], Schrenk M. [Hrsg.], von Weizsäcker C.F. [Hrsg.]):
Der Arzt und der Kranke; Stücke einer medizinischen Anthropologie (bearb. v. Peter Achilles)
Suhrkamp Verlag, Gesammelte Schriften, Bd.5 (1987), 439 Seiten

(2) Drewermann E.:
Das Eigentliche ist unsichtbar.
Herder Verlag (2003), 18. Auflage, 160 Seiten

 

Referent:

Dr. Wolfgang Gombas

 

Notwendige Mitgliedschaft: 

Landesgruppe Kärnten

 

Die Anmeldung ist bis zum 23.11.2020 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

 

BÖP: Autismus-Spektrum-Störung: Diagnostik und Behandlung (Landesgruppe Kärnten)

 

 

Im Rahmen eines Doppelvortrages wird das Thema Autismus Spektrum Störungen aus medizinischer und psychologischer Perspektive betrachtet. Eine anschließende Diskussion bietet Gelegenheit zum interdisziplinären Austausch.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Inklusion Kärnten (www.inklusionkaernten.at) statt.

 

Diagnostik

Autismus Spektrum Störungen (ASS) liegt eine Beeinträchtigung der Sozialkompetenz (Kommunikation, wechselseitige Interaktion, stereotypes Verhalten) zugrunde. Diese Störungen haben eine genetisch biologische Ursache, treten in den ersten Lebensjahren auf und sistieren bis ins Erwachsenenalter. Die Häufigkeit von ASS liegt mittlerweile über 1% und wird damit zunehmend relevant in der psychosozialen Versorgung. Der erste Teil des Workshops befasst sich mit:

  • Symptomatik
  • Klassifikation nach ICD 10 aber auch nach DSM 5
  • Komorbiditäten
  • Diagnostisches Vorgehen bei Verdacht auf ASS
  • Differentialdiagnostik
  • Prognose und Verlauf

 

Behandlung

Ziel des Vortrages ist es einen Überblick über wissenschaftlich etablierte und evaluierte Therapieprogramme bei ASS über die Lebensspanne zu vermitteln. Hierbei werden Methoden wie Psychoedukation, globale Therapieprogramme wie TEACCH, Programme zur Frühförderung und Förderung sozialer Kompetenz vorgestellt und mit neurobiologischen und neuropsychologischen Veränderungen bei ASS in Zusammenhang gebracht. Therapieprogramme bei ASS differenzieren in Abhängigkeit vom Alter, dem Schweregrad der Symptomatik und der Intelligenz. Sie basieren weitgehend auf verhaltenstherapeutischen und übenden Ansätzen und berücksichtigen autismusspezifische Bedürfnisse, wie Vorhersehbarkeit und Strukturierung. Therapeutische Schwerpunkte sind die Förderung der Kognition, Sprache sowie der sozialen Interaktion und Kommunikation.

 

ReferentInnen:

Dr. Rudolf Winkler

Mag. Elisabeth Sternbacher-Gabriel

 

Notwendige Mitgliedschaft: 

Landesgruppe Kärnten

 

Die Anmeldung ist bis zum 16.11.2020 auf der Webseite des BÖP möglich.