PLAST Veranstaltungen

Webinar: Krisenintervention in einer Einsatzorganisation

 

 

Krisenintervention in einer Einsatzorganisation: Von der Alarmierung bis zur Nachbesprechung

 

Krisenintervention ist erweiterte psychische Erste Hilfe in Form von Unterstützung und Betreuung für nicht zu hospitalisierende Personen nach traumatischen Ereignissen. Im Speziellen sind dies unter anderem Angehörige, Hinterbliebene und leicht- bzw. unverletzte Betroffene eines Schadensereignisses, bei außergewöhnlichen Todesfällen bzw. Unfälle mit Todesfolge, schwere Verletzung, Suizidversuch/Suizid, Überbringung von Todesnachrichten (gemeinsam mit der Exekutive), Betreuung von Angehörigen vermisster Personen, nach Gewaltdelikten oder nach Bank- und Raubüberfällen.

Anhand von Beispielen möchte ich Ihnen die Arbeit der Krisenintervention näher bringen. Ihnen zeigen, wie Krisenintervention außerhalb der Psychologischen Praxis passieren kann, welche Einsätze uns erwarten und warum es – trotz dem ganzen Leid, mit welchem wir in unserer ehrenamtlichen Tätigkeit täglich konfrontiert werden, trotzdem eine schöne und vor allem spannende Herausforderung für uns ist.

Im Anschluss an den Vortrag ist eine offene Diskussionsrunde vorgesehen, in der Mag.a Preimesberger für weitere Fragen zur Verfügung steht.

 

Zur Referentin

Frau Mag. Petra Preimesberger ist Klinische Psychologin in eigener Praxis. Als ehrenamtliche Mitarbeiterin des Roten Kreuzes Steiermark leitete sie die psychosoziale Betreuung und unterstützt Betroffene in Krisensituationen. Neben diesen beiden psychologischen Tätigkeitsfeldern widmet sie sich zudem Lehr- und Vortragstätigkeiten.  

Durch ihre langjährige Tätigkeit in der Krisenintervention und psychologischen Begleitung Trauernder kommt auch der Praxisbezug nicht zu kurz. 

 

Die Anmeldung ist bis zum 19.07.2021 auf der Webseite des BÖP möglich.

Achtung: Diese Veranstaltung ist nur für Psychologiestudierende (PLAST-Mitglieder + Nicht-Mitglieder) gedacht!

 

Mental Health Awareness Week

 

Die diesjährige Mental Health Awareness Week findet von Montag, den 10.05.21, bis Sonntag, den 16.05.21, online statt und ist an alle gerichtet, die sich für psychische Gesundheit interessieren.

Die Teilnahme ist gratis und die Anmeldungen starten ab dem 03.05.21 auf der Webseite der MHAW.

 

 

Webinar: Tabuthema Suizid

 

 

In Österreich sterben über 1.200 Menschen jährlich durch Suizid, Männer sind dreimal häufiger betroffen als Frauen. Das Risiko für Suizid steigt zwar mit dem Alter, dennoch stellt in der Gruppe der 15- bis 29-jährigen Suizid die zweithäufigste Todesursache dar. Suizid ist verhinderbar und Suizidprävention beginnt damit, Warnzeichen zu erkennen und ernst zu nehmen. 

  

Inhalte

  • Suizidstatistiken, -typen und Aufklären von Mythen 
  • Präsuizidales Syndrom nach Ringel 
  • Gesprächsführung mit suizidalen Personen: Ansprechen und Abklären von Suizidalität 
  • Interventionsmöglichkeiten: Was ist weiterführend zu tun? 
  • Ansätze zur Suizidprävention und Krisenintervention 
  • Situation der Hinterbliebenen 

  

Zur Referentin

Frau Mag. Petra Preimesberger ist Klinische Psychologin in eigener Praxis. Als ehrenamtliche Mitarbeiterin des Roten Kreuzes Steiermark leitete sie die psychosoziale Betreuung und unterstützt Betroffene in Krisensituationen. Neben diesen beiden psychologischen Tätigkeitsfeldern widmet sie sich zudem Lehr- und Vortragstätigkeiten.  

Durch ihre langjährige Tätigkeit in der Krisenintervention und psychologischen Begleitung Trauernder kommt auch der Praxisbezug nicht zu kurz. 

 

Die Anmeldung ist bis zum 27.04.2021 auf der Webseite des BÖP möglich.

Achtung: Diese Veranstaltung ist nur für Psychologiestudierende (PLAST-Mitglieder + Nicht-Mitglieder) gedacht!

 

Webinar: sowhat. Kompetenzzentrum für Menschen mit Essstörungen

 

 

Bei unserem Webinar mit sowhat. tretet Ihr in Kontakt mit den klinischen Psycholog*innen des Kompetenzzentrums für Menschen mit Essstörungen. 

Sie stellen Euch das Kompetenzzentrum für Essstörungen vor, erzählen Euch etwas über das multiprofessionelle Therapieprogramm und geben einen Einblick in die klinisch-psychologische Diagnostik von Essstörungen. Es wird ausreichend Zeit sein, um Fragen zu stellen. 

 

Referenten:

Klinische Psycholog*innen des Kompetenzzentrums für Menschen mit Essstörungen

 

Die Anmeldung ist bis zum 04.05.2021 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Achtung: Diese Veranstaltung ist nur für Psychologiestudierende gedacht!

 

 

Virtuelle Exkursion: Justizanstalt Suben

 

 

Bei unserer ersten virtuellen Exkursion erhaltet ihr einen Einblick in die Justizanstalt Suben. Zunächst wird euch unsere Referentin Frau Prof. Hübner anhand einer Präsentation – auch in Google verfügbare – Bilder aus der Justizanstalt zeigen und diese erläutern. Anschließend wird sie euch ihre einschlägigen Erfahrungen der vergangenen Präsenzexkursionen erzählen. Am Schluss findet eine Fragerunde statt.  

 

Ass.-Prof. Mag. Dr. Eleonora Hübner ist als Juristin und Wissenschaftlerin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Salzburg tätig und forschte bereits an der Interfakultären Forschungsstelle für Rechtspsychologie. Unter anderem beschäftigt sie sich mit der Forensischen Psychologie und leitet Lehrveranstaltungen über Kriminal- und Rechtspsychologie und Verfahrenspsychologie. Zusätzlich bietet Frau Hübner für Studierende Exkursionen u.a. zu Justizanstalten an. 

 

Referentin:

Ass.-Prof. Mag. Dr. Eleonora Hübner

 

Die Anmeldung ist bis zum 20.05.2021 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Achtung: Diese Veranstaltung ist für Psychologiestudierende gedacht! Die Veranstaltung ist von Nicht-Mitgliedern, PLAST-Mitgliedern und auch BÖP-Mitgliedern besuchbar.

 

 

Workshop: Ernährungspsychologie

 

Ein Großteil der Menschen verbringt viel Zeit mit Methoden um das Gewicht zu reduzieren oder zu halten. Regelmäßige Essanfälle sind weit verbreitet. Teils widersprüchliche Propaganda zu gesunder Ernährung führt vielfach zu Verwirrung und zu einem verkopften Essverhalten. Die Körperintelligenz geht dabei verloren, das Körperbild wird negativer. Gezügeltes Essverhalten, Heißhunger, ein hoher Leidensdruck und Selbstabwertungen werden zu ständigen Begleitern. „Nebenwirkungen“, die unterschätzt und stiefmütterlich behandelt werden.

In diesem Workshop präsentiert Mag.a Cornelia Fiechtl ein Methodenrepertoire aus Ernährungswissen, Ernährungspsychologie und achtsamkeitsbasierten Techniken, das sich für die Begleitung zu einem gesungen Essverhalten in der Praxis anbietet. Zentrale Inhalte umfassen:

  • Ernährungspsychologische Aspekte des Essverhaltens 
  • Auswirkungen von Diäten 
  • Somatische Körperintelligenz 

 

Unsere Referentin Mag.a Cornelia Fiechtl ist Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin und Biofeedback-Therapeutin. 

 

Seit 2012 beschäftigt sie sich als Ernährungspsychologin mit dem Thema Ernährung. Während ihrer Tätigkeit in Kliniken und div. Projekten wurde ihr bewusst, dass angewandte Behandlungsansätze oftmals „einseitig“ sind. Frau Mag.a Fiechtl beschäftigt sich mit Themen wie Körperintelligenz oder achtsamem Essen und begleitet Personen zu einem gesunden Essverhalten. Zusätzlich unterrichtet sie DiätassistentInnen in Ausbildung und betreibt den Podcast ACHTSAM ESSEN: Wissen einer Ernährungspsychologin. 

 

Referentin:
Mag.a Cornelia Fiechtl

 

Die Anmeldung ist bis zum 13.06.2021 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Achtung: Diese Veranstaltung ist nur für Psychologiestudierende gedacht! 

 

Infoabend: Queer Beratung & Mental Health

 

 

Wenn auch du dich für LGBTQIA+ Themen interessierst, diese im Studium aber kaum repräsentiert findest, bist du bei diesem Informationsabend genau richtig! 

 

Anlässlich des Pride Month 2021 sprechen wir mit Mag. Johannes Wahala über alles rund um den Themenschwerpunkt Queer Beratung, awareness und mental health.  

Johannes Wahala leitet die Partner*innen-, Familien- und Sexualberatungsstelle COURAGE und ist Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Sexualwissenschaften (ÖGS). 

Die COURAGE (www.courage-beratung.at) steht in den Themenbereichen Beziehungen und Sexualitäten sowie Gewalt und sexuelle Übergriffe allen Hilfesuchenden zur Verfügung und bietet kostenfreie und anonyme Beratung vor allem für Lesben, Schwule, Bisexuelle, TransGenderPersonen, intergeschlechtliche Menschen und ihre Angehörigen an. 

Die Österreichische Gesellschaft für Sexualwissenschaften (ÖGS, www.oegs.or.at) ist eine interdisziplinäre Plattform österreichischer Expert*innen, deren Ziel es ist, die Sexual- und Beziehungswissenschaften in Forschung, Lehre und Praxis zu fördern. Die ÖGS bietet auch zertifizierte Curricula in den Bereichen „Sexuologische Basiskompetenzen“, „Sexualpädagogik“, „Sexualberatung“, „Sexualtherapie“ sowie „Transgeschlechtlichkeiten“ an. 

 

Nach einem kurzen Überblick über die Schwerpunkte und Tätigkeiten der COURAGE und der ÖGS ist eine offene Diskussionsrunde vorgesehen, in der Mag. Wahala für weitere Fragen zur Verfügung steht.  

Stay safe, bring all your questions, and happy Pride Month! 

 

Referent:
Mag. Johannes Wahala

 

Die Anmeldung ist bis zum 15.06.2021 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Achtung: Diese Veranstaltung ist nur für Psychologiestudierende gedacht!

 

Workshop: Traumatherapie

 

 

Dieser Workshop soll euch einen Einblick in die Traumatherapie geben.   

 

Auf folgende Inhalte wird dabei eingegangen: 

  • Was ist ein Trauma? 
  • Traumata als körperliche Reaktionen 
  • Folgen von Traumata 
  • Traumatherapie: Stabilisierung und Traumaverarbeitung 
  • Effiziente Methoden zur Traumaverarbeitung in der Praxis: EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) und IBT (Integrative bewegte Traumatherapie)

 

Neben dem Vortrag wird auch auf Fallbeispiele Bezug genommen und eventuell eine Live-EMDR-Demositzung durchgeführt (falls sich ein*e Freiwillige*r findet). Ausreichend Zeit für eure Fragen und Diskussion runden den Workshop ab.  

Unsere Referentin Dr. Diana Schaffer ist Klinische- und Gesundheitspsychologin und Medizinwissenschaftlerin, außerdem zertifizierte EMDR-Therapeutin und -Supervisorin und Yogalehrerin. Sie ist in eigener psychologischer Praxis in Wien und Klagenfurt mit Schwerpunkt auf Trauma- und psychologische Schmerzbehandlung tätig und hält Seminare u.a. für die Akademie für Traumatherapie.  

 

Referentin:

Dr. Diana Schaffer

 

Die Anmeldung ist bis zum 21.04.2021 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Achtung: Diese Veranstaltung ist für Psychologiestudierende gedacht.

 

 

Infoabend: Schulpsychologie

 

 

Unsere Referentin Mag.a Karin Haslgrübler, Referatsleiterin der Beratungsstelle für allgemeinbildende höhere Schulen der Bildungsdirektion Wien, gibt in diesem Berufsinformationsabend Einblicke in das Berufsbild eines Schulpsychologen/einer Schulpsychologin. Es wird unter anderem über die nötige Ausbildung, das Anforderungsprofil und die Jobchancen gesprochen. Darüber hinaus werden Erfahrungen aus der Praxis geschildert und diskutiert. 

Dieses Veranstaltungsformat soll euch die Möglichkeit bieten, eure persönlichen Fragen an BerufspraktikerInnen aus verschiedenen Feldern der Psychologie zu stellen und ist explizit nicht als Frontalvortrag gedacht.  

Wir bitten euch um die Vorbereitung von Fragen, damit wir einen angeregten Diskurs garantieren können! 

 

Referentin: 

Mag.a Karin Haslgrübler 

 

Die Anmeldung ist bis zum 14.04.2021 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Achtung: Diese Veranstaltung ist für Psychologiestudierende gedacht.

 

 

Infoabend: Forensik – pro mente plus

 

 

Der Infoabend der pro mente plus dient dazu, folgende Punkte zu klären: 

  • Wer sind wir? 
  • Was tun wir? 
  • Wer ist unser Klientel? 
  • Wie schaut unser Behandlungsprogramm aus? 
  • Welche Herausforderungen gibt es im Umgang mit forensischen Klienten?   

Zur Veranschaulichung der Punkte werden zwei kurze Fallbeispiele präsentiert und im Anschluss können Fragen gestellt werden. 

 

Ein paar Informationen zu pro mente plus: 

Bei pro mente plus werden psychisch beeinträchtigte und straffällig gewordene Personen betreut, die eine gerichtliche Weisung zur Wohnsitznahme in einer sozialtherapeutischen Wohngemeinschaft der pro mente plus haben und folgenden rechtlichen Status aufweisen: 

  1. bedingt entlassene Personen aus dem Maßnahmenvollzug nach § 47 StGB in Folge einer Unterbringung nach § 21 StGB, die auf Grund einer gerichtlichen Weisung in einer sozialtherapeutischen Einrichtung Wohnsitz zu nehmen haben 
  2. psychisch kranke StraftäterInnen, denen per gerichtlichem Beschluss die Einweisung in den Maßnahmenvollzug nach § 45 StGB bedingt nachgesehen wird 
  3. Personen, die aus der vorläufigen Anhaltung nach § 429 StPO unter Anwendung gelinderer Mittel entlassen werden und auf Grund einer gerichtlichen Weisung in einer sozialtherapeutischen Einrichtung Wohnsitz zu nehmen haben. 
  4. Untergebrachte MaßnahmenklientInnen nach § 21 StGB während der „Unterbrechung der Unterbringung“ für die Dauer der Genehmigung 

Unter dem Angebot der Wohnbetreuung verstehen wir die Unterstützung der KlientInnen in von der pro mente plus GmbH angemieteten oder sich in deren Besitz befindlichen Wohnungen, in welchen mindestens zwei KlientInnen in einer Wohngemeinschaft leben können. Die BewohnerInnen werden, je nach Bedarf, bis zu sieben Mal pro Woche von Fachkräften aus den Bereichen Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Psychologie und ähnlichen Berufsgruppen psychosozial begleitet, um in ausgewiesenen Bereichen ihres Lebensalltages Unterstützung, Anleitung und Beratung zu erhalten. Das Ziel ist die individuelle Krankheitsbewältigung und Rückfallprävention sowie eine möglichst selbständige Lebensgestaltung, und Inklusion der Betroffenen. 

Die individuelle Wohnassistenz umfasst neben regelmäßig stattfindenden Gruppenangeboten und Besprechungen in den Wohngemeinschaften auch Einzelgespräche und Telefonate, beispielsweise zu speziellen Tagesereignissen oder auch zur Überprüfung von Absprachen.  Des Weiteren gibt es Einzel- und Gruppenangebote zu verschiedenen aktuellen Themen, zur Tagesstrukturierung sowie gemeinsame Aktivitäten zur Freizeitgestaltung. 

Die Haltung der Mitarbeiter/innen entspricht dem Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Rahmen des Zwangskontextes. 

 

ReferentInnen:

Mag. Claudia Lampert-Lechner und Nicolas Gyane 

 

Die Anmeldung ist bis zum 07.04.2021 auf der Webseite des BÖP möglich.

 

Achtung: Diese Veranstaltung ist für Psychologiestudierende gedacht.